Suchtpotential und Abhängigkeit bei Kratom


Wie auch bei anderen Naturdrogen spielt auch hier die Thematik des Suchtpotentials eine entscheidende Rolle.

Gerade für Menschen, die Kratom das erste mal konsumieren ist es ratsam, sich einmal mit allen Risiken auseinanderzusetzen. Hierbei steht der Begriff  "Sucht" für eine körperliche wie auch psychische Abhängigkeit.

 

Da dieses Gebiet bei Kratom kaum erforscht ist, gibt es nur wenige konkrete Berichte von Konsumenten, die sich als süchtig oder auch abhängig bezeichnen.

 

Konsumenten, wie ich es bin, können bei täglichem Konsum eine körperliche Abhängigkeit bilden.

 

Kratom ist eine Naturdroge in erster Linie, die das Wohlbefinden des Konsumenten steigert und somit in sich schon ein Potential der Sucht birgt. Der Mensch neigt dazu, tolle und schöne Erlebnisse wieder und wieder erleben zu wollen. Das Wort "Sucht" kommt schließlich von dem Wort "Suchen"). Die erlebte Wirkung von Kratom, spielt hier eine entscheidende Wirkung. Das Verlangen kennen wir vorallem bei Dingen die uns Glücklich machen, also auch von Sport, Süßigkeiten, Essen oder deinem geliebten Hobby. Auch Medikamente bei RLS können süchtig machen, da hierbei der gleiche Wunsch von wiedererleben stattfindet.

 

Da die meisten Dinge leicht in den Alltag implementiert werden können, wie auch Kratom, besteht hier die Gefahr, dass es zu einer sogenannten Gewohnheit kommen kann. Der Konsument gewöhnt sich an die Wirkung und somit wird die Einnahme zu einem gewohnten Bestandteil des Alltags. Zu den Nebenwirkungen habe ich bereits im Thema Wirkung / Wirkstoffe berichtet.

 

Langzeitkonsumenten, wie auch ich einer bin ( 3 Jahre Konsum) berichten von einer Entzugsdauer von circa einer Woche. Dieser Entzug wird gerne verglichen wie beispielsweise ein angenehmer Koffeinentzug.

 

Zum Problem kann es kommen, dass eine sogenannte Toleranz gebildet wird. Die benötigte Menge kann sich erhöhen. Hierbei habe ich mir selbst Abhilfe geschaffen und wechsele Täglich die Sorten wie auch die Kratombooster.